Linkverkauf für Dummies

Am Anfang meiner Blogger Zeit, habe ich immer wieder Anfragen zum Linkverkauf bekommen. Die einen wirkten durchaus seriös, und so habe ich für einen Blog, ein Angebot auch angenommen. Damals noch blauäugig, natürlich nicht als Werbung gekennzeichnet, und mit Follow versehen.

Da dachte ich noch, die 2 Links, wird Google nicht bestrafen. Tja, einige Monate später bin ich klüger, Google hat mich bestraft. Der betroffene Blog, ist sehr gut verlinkt, hat einige Backlinks, und viele Besucher, dennoch habe ich beim letzten Pagerank Update noch immer den Wert 0. Ein weiterer Blog. auf dem kein Link verkauft wurde, der weniger Besucher hat, weniger Backlinks, gleich Alt ist, hat einen Pagerank von 1 erhalten.

Ihr könnt nun vom PR halten was ihr wollt, für mich ist dies jedoch ein Zeichen, das Google mich für den Linkverkauf bestraft hat. Ich habe mir ansonsten SEOtechnisch, nichts zu Schulden kommen lassen.

Tja, was also tun, wenn euch jemand ein Angebot für einen Linkkauf unterbreitet, und ihr euch vielleicht sogar geschmeichelt fühlt, könnt Ihr das Angebot ruhig annehmen, aber unter 2 Bedingungen.

  • Ihr müsst den Link als Werbung kennzeichnen
  • Ihr solltet dem Link das Nofollow Attribut verpassen

Dann macht auch Google keine Probleme, solange ihr das ganz nicht übertreibt.

Also schreibt ruhig auf dieses Angebot zurück, das ihr den Link setzt, aber unter den oben genannten Bedingungen. Hier trennt sich dann Spreu vom Weizen, sehr viele werden dies nicht mitmachen. Diese „Agenturen“ rechen mit eurer Unerfahrenheit, und ein Link, der als Nofollow gekennzeichnet ist, ist weniger „Wert“, zumindest SEOtechnisch.

Am besten ihr lasst die Finger von solchen Angeboten, viel Geld verdient ihr damit nicht, durchschnittlich 40 Euro pro Link, die „Dauerschäden“ sind aber viel höher, als eure Einnahmen. Meiner Meinung nach zumindest.

Michael

3 Kommentare

  • naturalbornseo - 16. April 2011

    Ich habe schon ähnliche Erfahrungen gemacht und musste mich im Anschluss über meine eigene Dummheit ärgern; doch der Ärger ist verflogen, weil mich PageRank mittlerweile nicht mehr interessiert und die Rankings nicht schlechter geworden sind.

    Mit nofollow Links wird man sicherlich nicht so viel Geld verdienen, es sei denn, sie sind in Sponsored Posts untergebracht; ich möchte auf gut verkaufte Links egtl. nicht verzichten, da sie meiner Meinung nach immer noch am meisten bringen.

  • samy - 25. April 2011

    Schluss mit dem Linkgeiz! Auch ohne PR kommt der Traffic (vor allem von Google) ins Haus, sprich ins eigene Web. Google ist das größte Linkverzeichnis und will Webmaster disziplinieren. Nur G. darf eingespeisten, nicht selbst erstellten, Content listen, sonst niemand. Daher keine ausgehenden Links. So jedenfalls liest sich Dein Artikel.

    Was hast Du von einem PR? Richtig, (fast) nix. Was ist ein Blog ohne informierende, ausgehende Links. Richtig: langweilig. Also ruhig weiterhin, zum Post passend, verlinken …

  • SeidlM - 26. April 2011

    Hallo Samy,
    du hast hier was falsch verstanden, ich habe nie gesagt das man keine Links setzen soll, ich wollte nur auf die „Gefahren“ des Linkverkaufs hinweisen, sonst nichts. Ich selbst übertreibe es schon fast mit Links in meinen Beiträgen (auf anderen Blogs). Also ich wollte hier nicht zum Linkgeiz aufrufen.

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