Effektives Blog Managment

Wie ihr vielleicht wisst, betreibe ich aktuell 4 Blogs, die regelmässig gewartet, erweitert, gepflegt und mit Artikel bestückt werden müssen. Dazu zählen einfache Dinge wie ein neues Widget, ein bestimmtes Plugin installieren oder gleich ein komplett neues Design für diesen Blog zu erstellen.

Früher tat ich mir immer schwer diese Aufgaben strukturiert und projektbasierend zu erfassen und abzuarbeiten. Jedoch habe ich bereits seit längerem Things im Einsatz, und benutze dies jetzt auch für mein Blog Managment.

Der Hintergrund

Things arbeitet nach dem GTD (Getting Things Done) Prinzip, welches vereinfacht ausgedrückt, besagt das alle Ideen aus dem Kopf müssen und in einem System erfasst werden sollen. Somit muss sich unser Gehirn nicht mehr mit diesen Dingen beschäftigen und hat mehr Ressourcen für andere Dinge.

Es gibt einige Programme die dies unterstützen, jedoch habe ich mich damals für Things entschieden, welches auf Mac, iPad oder iPhone unterstützt wird, und eine drahtlose Synchronisation anbietet.

Mein Weg

Da ich fleissig die Artikel in der Blogosphäre lese, habe ich immer wieder neue Ideen, die ich in meinen Blogs einsetzen möchte, aber meist nicht sofort die Zeit dazu finde. Diese Einfälle lege ich dann in Things ab, meist mit einer kurzen Beschreibung meiner Gedanken, und wenn nötig einen Link zum passenden Artikel.

Da so ein Einfall durchaus für mehrere Blogs passend sein könnte, habe ich mir für jeden Blog ein Projekt angelegt, in dem ich die Idee ablege. Andererseits kann dies auch nur auf einen bestimmten BLog zutreffen. Um nicht eine endlose Liste mit Ideen zu haben, bei der nie ein Ende in Sicht ist, mache ich mir Teilprojekte, wie zb: m-seidl.com – Livebetrieb, m-seidl.com – v1.5, m-seidl.com – v2.0 usw.

Somit kann ich schnell einschätzen, was ich noch zu tun habe, bevor das Projekt „m-seidl.com – Livebetrieb“ abgeschlossen ist. Wenn dann alle Aufgaben abgearbeitet wurden, wird ein Projekt als erledigt markiert, und wird ins Logbuch verschoben. Somit taucht es nicht mehr bei den „Aktiven Projekten“ auf, jedoch kann im Logbuch nochmals kontrolliert werden, welche Aufgaben das Projekt umfasst.

Und so kann ich mir meine Projekte nach Priorität reihen, und abarbeiten. Pro Projekt versuche ich nicht mehr als 10 Aufgaben zu hinterlegen, damit ich nicht gleich zum Beginn der Arbeit an einem Projekt die Lust verliere.

Mein Resultat

Seit ich meine Blogs mit Things manage, schaffe ich es auch meine Ziele besser einzuhalten. Früher hatte ich immer wieder viele Ideen, die aber dann vergessen wurden, oder im Sumpf meiner Zettel und Post-It‘s unterging.

Wer auch Things probieren möchte kann mit den folgenden Links gleich im iTunes Store einkaufen. Richtig, Things ist nicht gratis, aber hat einen akzeptablen Preis.

Things für iPhone und iPad – Things – Cultured Code GmbH & Co. KG *
Things für Mac OS –  Things – Cultured Code GmbH & Co. KG*

Michael Seidl

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