Unternehmen und Social Media #3 – Warum Social Media?

Diese Frage muss jeder für sich beantworten, ich kann euch nur einige Argumente dafür sagen, da ich ein absoluter Befürworter von Social Media bin. Jedoch sollte man Social Media sinnvoll einsetzen, ich rede jetzt nicht davon, jede Minute seines Lebens auf Facebook und Co zu veröffentlichen, sondern ich rede vom sinnvollen Einsatz im Unternehmen oder auch für eine Einzelperson.

Also sinnvoll und nützliche Beiträge zur passenden Zeit an die richtigen Leute, klingt schwierig, ist es vielleicht auch. Jedoch beschäftigen wir uns heute mit dem Thema „Warum“ und nicht „Wie“.

Also widmen wir uns der eigentlichen Frage, Warum Social Media. Hier gibt es einige Gründe die dafür sprechen.

Man muss dort hin, wo die Kunden sind

Tja, so einfach kann Social Media sein, den wo macht Werbung am meisten Sinn, genau dort wo viele Leute sind. Laut http://digitalaffairs.at/facebook-userzahlen-oesterreich/ sind aktuell ca. 2,5 Millionen Österreicher auf Facebook angemeldet. Laut Statistik Austria hat Österreich 8,4 Millionen Einwohner, somit sind ca. 30% aller Österreicher auf Facebook vertreten, wo sonst bekommt man eine solch grosse Anzahl an potenziellen Endkunden geboten? Somit sprechen schon einmal die potenziellen Kunden für Social Media.

Kommunikation

Diese 2,5 Millionen unterhalten sich untereinander, tauschen Links und empfehlen sich gegenseitig Produkte von denen Sie begeistert sind. Jetzt könnte es wahrscheinlich schwer werden, diese 2,5 Millionen User anzusprechen, aber es muss auch nicht gleich so gross sein.

Es reicht wenn einige Leute den Status kommentieren, diese Meldung erscheint in der Timeline der Freunde, und sorgt somit automatisch für mehr Aufsehen. Der einfachste Weg ist es, die eigenen Mitarbeiter von dieser Idee zu überzeugen, und diese anzuweisen, den Status der eigenen Facebook Fanpage zu kommentieren, liken und sharen. Damit sollte der erste Schritt zum erfolgreichen Einstieg in Social Media etwas leichter fallen.

Kontakt

Facebook bietet auf einer Plattform den sofortigen Ansprechpartner, somit muss der Enduser nicht die Unternehmensseite aufrufen, um hier das Kontaktformular auszufüllen, sondern kann ganz einfach auf die Pinnwand schreiben. Vorteil ist, das diese Unterhaltung  jeder sehen und sich daran beteiligen kann, somit entsteht wieder ein Kreislauf von Kommunikation.

Hier fürchten sich viele Betreiber von Kritik, aber der gekonnte Umgang damit ist Gold wert, den welches Unternehmen macht keine Fehler? Das schlimmste in so einem Fall ist, auf solch eine Kritik gar nicht einzugehen, den dann kann die Diskussion in eine ganz andere Richtung ausschlagen und einen sehr negativen Eindruck hinerlassen.

Modern

Wer auf Facebook vertreten ist, ist modern und geht mit der Zeit. Auch wenn täglich neue Fanpages aus dem Boden schiessen, und man fast täglich neue Einladungen zu Fanpages erhält, wird Facebook immer mehr vom “ Nice to have“ zum absoluten „Must have“. Früher wurden Neuigkeiten per Newsletter versendet, RSS Feeds abonniert oder sogar per Post versendet.

Die Leute wollen alle Infos über einen Kanal, und der lautet Facebook. Ist es nicht toll auf einer Seite den  pielbericht ihr Lieblingsmannschaft vom letzten Sieg zu lesen, an den Geburtstag einer guten Freundin erinnert zu werden und vom Lieblingslabel zu erfahren das es eine neue Kollektion gibt. Wir werden nicht bequemer, sondern anspruchsvoller, wer das Interesse der Kunden wecken möchte, muss nach deren Spielregeln handeln.

Somit sollte jedes Unternehmen sorgfältig prüfen, ob nicht Social Media der nächste Schritt im Bereich Marketing und Vertrieb ist, egal ob Twitter, Facebook, Xing oder LinkedIn, es gelten überall die selben Regeln, mitmachen und sich nicht davor verschliessen.

Bis zum nächsten Teil.

Michael Seidl

1 Kommentar

  • Thomas - 5. Oktober 2011

    Hallo, echt ein toller Beitrag. Ich sehe das genauso, ich ziehe momentan überwiegend aus dem Web 2.0 meine Besucher auf meinem Blog. Hier sollte man sich dem Wandel des Internets nicht den RÜcken kehren! 🙂
    weiter so
    Gruß
    Thomas

1 Trackback

Ihre Meinung

*